Folge 13: Transformation braucht Geschichten (zu Gast: Petra Lammers)
Shownotes
In der aktuellen Folge haben Tobi und Jan endlich mal wieder einen Gast. Petra Lammers (Geschäftsführerin der onto[story] GmbH) spricht mit den beiden über die Themen Transformation und Storytelling und vor allem wie diese beiden Aspekte sinnhaft miteinander verknüpft werden können.
Welche Kraft im Storytelling liegt, warum gerade in heutigen Zeiten diese Verknüpfung so sinnvoll ist aber auch Möglichkeiten und Chancen wurden seziert, besprochen und aus allen möglichen Blickwinkeln thematisiert.
Danke Petra für Deinen Besuch und den wie immer wundervollen Austausch!
Informationen über Petra findet Ihr hier: https://www.ontostory.com
Shownotes: Ihr habt eigene Geschichten und Anekdoten aus Eurem Eventalltag oder auch Feedback zum Podcast? Dann sendet dies an uns: canale-grande@ablaufregie.com
Transkript anzeigen
00:00:05:
00:00:29: Herzlich Willkommen liebe Zuhörenden ihr da draußen.
00:00:34: Ich kann sagen die Schaukel ist wieder frei ich bin runter und wir sitzen wieder am Mikro mit meinem lieben Freund und Kollegen Tobi.
00:00:42: Das bin ich.
00:00:43: Aber heute ist ein besonderer Tag, denn wir haben eine Gästein!
00:00:48: Herzlich willkommen Petra Lamas.
00:00:50: Hallo
00:00:53: Ich freue mich so sehr.
00:00:54: Lange haben wir schon daran gearbeitet an dem Termin und jetzt ist es endlich soweit fast wie Geburtstag im Weihnachten zusammen.
00:01:01: bisschen
00:01:02: Petra Weißt du eigentlich dass Du unsere Podcast Mama bist?
00:01:10: Ich habe eben gerade das Intro gehört und dann fiel's mir ein.
00:01:16: Du darfst aufklären?
00:01:18: Ja, in vielfacher Hinsicht die Podcast Mama.
00:01:25: Es gestaltete sich damals in Venedig... es müsste März gewesen sein glaube ich doch zwar im März und wir waren der liebe Tobi und ich das allererste Mal zusammen auf einer Produktion haben uns da kennengelernt und das war eine Produktion von dir.
00:01:39: Das stimmt!
00:01:41: Und dann aber ging es danach weiter.
00:01:44: Danach ging's weiter und kam der... Jetzt
00:01:46: müssen wir uns mal kurz chronologisch sortieren.
00:01:49: Ich glaube, wir haben uns in Wiesbaden zum ersten Mal... Das
00:01:51: glaube ich nämlich auch!
00:01:53: Nein, das geht hier schon wunderbar.
00:01:56: Das geht jetzt zehn
00:01:57: Minuten lang so?
00:01:58: Nein, da geht schon wunderbare los.
00:01:59: Ich klug scheiße schon wieder rum.
00:02:02: Es war im Vene nicht.
00:02:03: Du hast recht.
00:02:03: Weil Tag eins genau.
00:02:04: Das war
00:02:05: März.
00:02:06: Genau, dann haben wir uns den Wiesbaden
00:02:09: Und dann haben wir gedacht, was denn für eine geile Gang ist das?
00:02:12: Genau.
00:02:12: Da kam der BJ dazu, der auch unser erster Gast war und seine Stimme uns ausgeliehen hat... ...für unseren kleinen Opener-Ansager.
00:02:21: Aber wie niedig!
00:02:22: Deswegen auch der Titel Kanale Grande.
00:02:24: Wir haben es auch in einer der ersten Folge mal kurz etwas ausführlicher thematisiert.
00:02:29: aber du warst unsere Podcastmama Bist Unser Podcast.
00:02:34: Aber ich glaube trotzdem, dass das Herzstück und die Liebe und das Feuer aus dieser wildgewordenen Stadion Installierung kam.
00:02:42: Ja!
00:02:42: Das war... Die
00:02:44: Punk-Bar würde ich sagen irgendwie doch sehr vor allem die Intercom.
00:02:49: Genau
00:02:50: Ich kam ja dazu als Neuer ihr kennt euch ja schon länger also ihr arbeitet schon geraume Zeit
00:02:56: miteinander Wir hatten schon Projekte davor genau dann.
00:02:59: aber wir beide Tobi haben uns dann
00:03:02: über Petra kennengelernt.
00:03:04: Danke, Petra!
00:03:06: Sehr gerne.
00:03:07: Danke für den großen Spaß zurück.
00:03:10: Genau und da kam ja bei uns beiden Tobi auch relativ schnell die Idee dass wir Petra einladen also nicht nur als Podcast Mama sondern eben natürlich auch mit Themen die total relevant sind, weil das ja auch immer ein stückweit unser Anspruch hier für unsere Zuhörenden.
00:03:28: Dass wir etwas thematisieren was eine gewisse Relevanz in der Branche hat und ich würde fast behaupten dass das Thema woüber wir heute sprechen meine Ansicht nach hat ne wahnsinnig große Relevance in der aktuellen Zeit nämlich Transformation und damit anhergehend.
00:03:46: gerade dein Fachgebiet ist Storytattings.
00:03:49: Ja aber erstmal Schritt zurück erst mal Unsere Zuhörenden.
00:03:52: Ich meine, du bist bekannt wie ein... eine bunte Hündin.
00:03:55: Sag mal, das ist ein Gender-Manus-Vizier.
00:03:58: Aber gerade noch nicht kommen.
00:04:00: Erstmal zu dir.
00:04:02: Tobi, du hast doch bis auf wie immer bestens vorbereitet, hast recherchiert, das Internet durchkämmt.
00:04:08: Ich kann mich daran erinnern als ich zu einer Produktion kam die Du geleitet hast, die Du mit Deiner Firma, mit deiner damaligen Firma veranstaltet hast und es wurde mir sofort klar Irgendwas stimmt mit dieser Frau nicht.
00:04:26: Es liegt etwas Besonderes in der Gestaltung, in der Führung und ich kam relativ schnell dahinter.
00:04:35: Ich bin ja auch jemand, der nicht direkt am Bildmischpult gelandet ist sondern der Dinge vorher gelernt und gearbeitet hat.
00:04:46: und als ich wusste dass du Fachfrau für Theater bist das du Dramatogen bist dich mit Schauspiel auskennst und viel da auch gearbeitet hast.
00:04:56: Da war mir klar, okay deswegen finde ich das so faszinierend und so besonders.
00:04:59: Und darüber wollen wir natürlich was hören und auch über permanent education wie das ist... Was das bedeutet?
00:05:09: So ja
00:05:10: quasi sich immer weiter zu entwickeln.
00:05:12: Ja
00:05:12: genau.
00:05:15: Wie bist du zu Theater gekommen also und wie bist du dann da gelandet wo du heute bist?
00:05:20: Also ja pass auf In meiner Schulzeit war ich mal verliebt in einen Dramaturgen.
00:05:26: Und vorher hatte er überhaupt nichts zu tun und bin dann... Die Story
00:05:29: geht schon mal ziemlich gut los!
00:05:31: ...und bin dann
00:05:32: auf,
00:05:34: habe dann beschlossen weil ich irgendwie eine Ausbildung machen sollte hab ich besser beschlossen lieber zu studieren und zwar BWL weil damit kann man eventuell irgendwann sowieso was anfangen.
00:05:44: Und hatte das Vordiplom aber nach drei Monaten oder nach drei Semestern durch?
00:05:48: Und dann hatte ich ein Semester frei und bin nach Russland gegangen, weil ich wusste da gibt es eine Schauspielschule die eine Klasse nach St.
00:05:56: Petersburg, die eine klasse hat, die international ist und weil ich ja nun eben vorher mal verliebt war in diesen Dramatogen habe ich gedacht das ist doch super dass mache ich jetzt so.
00:06:05: Und bin dann, war dann drei Monate in St.
00:06:07: Petersburg und habe Schauspiel studiert und bin da fast irgendwie hengeblieben und bin dann aber daraus über London.
00:06:13: und dann hab ich kurz mal in den Staaten diesen MBA fertig gemacht und hab gesagt jetzt mach' ich das!
00:06:20: Jetzt studiere ich das tatsächlich und bin nach New York gegangen und hab da Dramaturgie-und Regie studiert über drei Jahre und hab mein Auslandsemester in Berlin an der Volksbühne gemacht und bin darüber wieder zurückgekommen.
00:06:32: Also so war also der kleine Weg des Theaters.
00:06:35: Also außerhalb von Deutschland studiert und deswegen in Deutschland, Ausland sind sie.
00:06:39: Das ist ja Raffin.
00:06:40: Ja das
00:06:40: war ganz schön!
00:06:42: Und dann habe ich hier einiges inszeniert, viel international inszenieren.
00:06:47: Und habe dann irgendwann angefangen, so Containerstädte zu bauen.
00:06:52: Wo... wo... thirty-six Darsteller parallel gespielt haben und wo man sich immer so durchsuchen musste.
00:06:57: also auch da schon ein kollaboratives Storytelling worum es immer noch geht bei mir.
00:07:02: Also wie erzählt man irgendwie gemeinsamen Geschichten?
00:07:05: Wie findet man den roten Faden darin und wie verdichtet man ganz viele unterschiedliche Geschichten auf trotzdem einen Narrativ.
00:07:12: Und das hab ich halt so erzählt in so Containerstätten.
00:07:15: Dann kam irgendwann die Eventleute zu mir und haben gesagt, du bist ja völlig durchgeknallt!
00:07:18: Das ist ein Konzept, das hat im Theater gar nichts verloren, komm mal zu
00:07:21: uns!".
00:07:22: Und da hab' ich gedacht, das war super!
00:07:23: Die haben große Bühnen, die haben irgendwie Gelder, scheinlicher zu können, mach doch mal... Und mit dieser Form von Haltung was sehr lustig ist damit in den Event reinzuknallen bin ich da halt rein?
00:07:34: Und habe da halt alles Mögliche dann
00:07:35: inszeniert?!
00:07:37: So fing das an.
00:07:38: Jan und Ich wir haben ... mal zueinander gesagt, ganz am Anfang.
00:07:41: Wir stellen uns immer ärmliche Fragen.
00:07:43: Es gibt keine dummen Fragen.
00:07:46: Was bedeutet das Schauspiel zu studieren?
00:07:48: Was lernt man da und womit befasst man sich da?
00:07:51: Ich habe gar keinen Schauspiel studiert sondern Regie- und Dramaturgie.
00:07:58: Du lernst quasi einerseits Geschichte von Theater.
00:08:01: was für Formen gibt es... Was gibt es genau?
00:08:06: An Formen international.
00:08:07: Und wie funktioniert Dramaturgie an sich, also wie funktionieren Spannungsbögen?
00:08:11: Wie baust du so etwas auf?
00:08:14: Wie verändert sich Sprache?
00:08:16: Wie nutzt Du
00:08:16: Sprache?!
00:08:17: Wie setzt Du Punkte?
00:08:19: Wie akzentuierst Du und so weiter?
00:08:21: Und in der Regie Seite probierst du aus!
00:08:24: Also so und dann gibt es eben sehr viele, sehr unterschiedliche Regie-Schulen.
00:08:29: Und die guckst du dir halt einfach an und probierst aber dann tatsächlich aus und hast da eine ganze Reihe Schauspieler, die dann eben als Schauspiel studieren und dann kannst du mit denen halt arbeiten.
00:08:38: also das... Du lernst ganz viel ausprobieren und viel Theorie.
00:08:43: Jan macht eigentlich Fotos von dir.
00:08:45: Ich sehe das gerade!
00:08:46: Ich versuche nicht hinzukucken.
00:08:47: Also sprich mit mir!
00:08:48: Ja
00:08:49: okay
00:08:51: ich find's faszinierend.
00:08:54: Ich kann sagen, ich habe von Theater nicht viel Ahnung.
00:08:59: Aber ich gehe gerne hin.
00:09:01: Ich kann mich erinnern als ich zur Schule ging und als ich in die Videoargegen und Musik gemacht hab.
00:09:08: Da hatte ich mit Menschen zu tun, die im Theater Aachen gearbeitet haben Und die fand ich ganz toll und ich fand sowieso das alles sehr faszinierend.
00:09:15: Und da gab es eine... vielleicht geinnerst du dich dann noch dran?
00:09:19: Es gab so einen Aufkleber, der stand drauf.
00:09:21: Theater muss sein und das da muss ich so oft dran denken weil es hat mir irgendwie ist mir das im Kopf hängen geblieben weil ich dachte so ja okay das ist sehr selbstbewusst und das ist eine wichtige Botschaft Theater muss ein.
00:09:33: Ja ich saß auch letztens mit einer Schauspieler Freundin von mir zusammen Und hab gedacht ey Theater also ein Schauspieler ist finde ich der absolut relevanteste Job für die Zukunft Weil je mehr wir in die KI reingehen uns ja überhaupt nicht mehr miteinander austauschen.
00:09:51: Also dass wir jetzt hier im Podcast machen und in einem Raum zusammensitzen, ist ja schon besonders so.
00:09:56: Und wenn dann ein Schauspieler auf der Bühne steht und mit einem anderen Menschen interagiert und gar noch mit mir als Publikum interagieren das wird ja eine absolut wesentliche Dinge sein wo ich überhaupt direkte Interaktionen nochmal wieder wahrnehme und sehen kann.
00:10:14: Nicht nur das, sondern eben wo Menschen miteinander interagieren.
00:10:17: Das ist eben ein Raum von Wahrheit auch, ne?
00:10:19: Man weiß ja gar nicht mehr im Internet was es irgendwie gestellt, was es nach bearbeitet, was ist irgendwie KI basiert und irgendwie zusammengedengelt.
00:10:26: aber wenn Menschen zusammenkommen gerade auf einer Bühne, Theaterbühne dann ist das Raum von wahrheit glaube ich.
00:10:33: Aber was für eine spannende Geschichte da in den Werdegang.
00:10:36: Wir kennen uns ja schon etwas länger aber so komprimiert habe ich das auch noch nie gehört Und das ist schon... einem beeindruckenden Theaterweise.
00:10:45: Darf ich noch ganz kurz Lobhuddlei machen, wofür du deine nächste Frage schätze?
00:10:50: Ich glaube das könnte dann ein Bild bei unseren Zuhörenden erzeugen im Kopf was das Besondere ist an deiner Arbeit so wie ich es wahrgenommen habe.
00:11:01: Es sind große Corporate-Events wo Jan Appelhof Regie gemacht hat und du arbeitest sehr eng mit Vorstellungen zusammen, mit CEOs zusammen.
00:11:13: Gehen wir nachher sicher noch mal drauf ein aber ich erinnere mich an Spielanweisung oder einen Kommunikationsanweisungen die du den Protagonisten auf der Bühne gibst.
00:11:25: Du stehst neben dem CEO und sagst schau ihm in die Augen geh auf ihn zu hol ihn ab, hole ihn ab mit deinen Augen solche... Ich geb das jetzt so einfach aus meinem Gedächtnis wieder und das funktionierte.
00:11:38: Also da ist jemand, der ist Vorstand eines großen Dachsunternehmens und er nimmt das an was du sagst und setzt es um.
00:11:45: Und man denkt so, dessen ganz anderer Mensch das Funktioniert hier auf einmal ganz anders strahlt irgendwie untersendet.
00:11:51: Das ist das Geheimnis.
00:11:54: wahrscheinlich.
00:11:54: oder darf ich dazu sagen dass das Theater mit in das Event zu bringen?
00:11:59: Also ich glaube, ich weiß genau welchen Moment du meinst.
00:12:05: Und das war tatsächlich ein sehr besonderes Ding weil ich mache natürlich aus dieser Historie heraus viel Coaching auch mit egal wem ja auf der Bühne, weil letztlich sind es auch alles nur Mensch oder Leinschauspiele eigentlich also Menschen die auf einer Bühnen stehen, die das nicht jeden Tag tun und die trotzdem damit umgehen müssen.
00:12:20: aber der Moment den du da gerade beschreibst war sehr spannend, weil der Raum war einer.
00:12:25: Der war total schön.
00:12:26: Es wird ein Tageslicht.
00:12:27: Das war alles schön und nett und sah gut aus.
00:12:32: Man hätte auf dieser Bühne stehen können und einfach sich in den Raum entspannen so wie man sich auf eine Musik setzen kann.
00:12:39: Also sich einfach reinentspannen.
00:12:40: Und wenn man das getan hat haben alle auch das als Schöne fast wie klassisch dahin plätschende Musik wahrgenommen aber keiner hat zugehört.
00:12:49: Was da passieren musste ist dass ich wirklich mit denen gearbeitet habe aktiv genau zu wissen, was sie da sagen und wehen Sie mit welchem Satz und wie adressieren und was sie tatsächlich meinen.
00:12:59: Also mit dem arbeite ich auch ganz viel mit Subtext, dass ich sage, was willst du sagen?
00:13:03: Halt dich an dem Wort fest!
00:13:04: Halt sich an dem Gedanken fest!
00:13:05: Und so arbeiten wir da... und dann merkte man kriegte das Ding totalen Punch weil man gegen diesen Raum gearbeitet hat Und das ist tatsächlich etwas, was ich aus dem Theater sehr mitbringe.
00:13:18: Ist dieser aktive Umgang mit Raum wirklich dagegen zu arbeiten oder auch mit Musik?
00:13:24: Ich habe an der Volksbühne auch mit zur Henry öfter musikalische Assistenz gemacht.
00:13:29: also wie legst du auf, wie lange lässt du auch einen Schauspieler pur und wann drückst du eine Musik darunter weil da vielleicht gar nicht er oder sie nicht stark genug ist?
00:13:38: dann kannst du hochheben Du kannst aber auch voll gegenarbeiten und dadurch ne Diskrepanz sagen erzeugen und damit spielen.
00:13:44: Und das ist etwas, was ich immer mache.
00:13:46: Ich verstehe also das ganze Ding als drei D., als Raum- und als anpackende Sache irgendwie.
00:13:55: Das spielt halt alles mit drin zusammen?
00:13:57: Immer mit dem Hintergrund dass die Botschaften, die von der Bühne gesendet werden dann im besten Fall beim Publikum auch hängen bleiben.
00:14:04: Weil da haben wir jetzt darum, sich nicht im Raum verliert und denkt auch es ist schön sondern begreift der Mensch auf der Bühne sagt, weil um diese Inhalte geht's ja wahrscheinlich.
00:14:14: Genau und es geht halt bei dem wo ich inzwischen bin... Ich greif vielleicht einmal schon ein kleines bisschen vor als kleines Vorschadowing, weil ich eben... Ich hab ja alles inszeniert was irgendwie da war und habe dann aber immer bin immer mehr reingegangen dass ich gesagt habe aber dieses eine Event, sagen wir mal Leute ihr könnt doch nicht so viel Geld ausgeben und dann verpufft der ganze Kram!
00:14:32: Was soll denn das?
00:14:33: Also wir müssen doch gucken, dass wir die Messages halten, dass wird es weiter treiben, dass machen wir denn durchs Jahr bis ihr das nächste Jahr irgendwie so eine Tagung macht.
00:14:42: Und das heißt, ich gucke schon auch immer und genau darin aus dem Gedanken heraus begleiten wir ja oder begleite ich ja Transformationen, sodass wir halt gucken was bewegt gerade ein Unternehmen wie nehme ich die Leute mit?
00:14:55: Wie bewege ich das?
00:14:56: Und wenn man aus dem Blick wegen Hill natürlich jetzt die Messages auf der Bühne betrachtet und die Wirkung, die man da hat – und so wie wir das bei den Events haben über das wir eben da gesprochen Da filmen wir ja parallel auch mit.
00:15:09: Das sieht man ja im Event gar nicht, sondern das sieht man danach.
00:15:11: also machen ja direkt also quasi wie so ein second life event parallel irgendwie so dass man diese messages alle alle mitnehmen kann und gleich schon sich überlegt Wie kann man es dann zerschnipseln weiter benutzen?
00:15:24: Weiter die Nachrichten.
00:15:26: was kann ich daraus machen um durch dieses Jahr dann durchzukommen?
00:15:30: Was mich total interessieren würde, oder beschreibst du gerade die Arbeit?
00:15:34: Oder Tobi, du hast ja auch gesagt.
00:15:36: Dass das sich schon anders anfühlt von unserer Rolle eben, die dann in der technischen Regie sitzen.
00:15:44: Das ist ja schon für den Menschen auf der Bühne eine andere Art zu arbeiten und zu agieren und sich zu konzentrieren und nicht nur einfach einen Text abzuliefern sondern wie du sagst mit Wörtern arbeiten einzeln herausarbeiten damit was verfangen kann Musst du da sehr viel über Zeugnis oder über ... Menschen auf der Bühne überreden, dass sie den Weg mitgehen.
00:16:06: Weil das ist ja erst mal schwer, stelle ich mir vor.
00:16:08: Oder eine Hürde oder die Komfortzone wird vielleicht ein bisschen verlassen von dem Protagonisten auf der bühne.
00:16:17: Also tatsächlich gar nicht keine Ahnung wie das funktioniert aber... Ich arbeite viel mit Geheimnissen, also ich weiß wann ich sage Mikros aus und dann gehe ich ganz explizit hin.
00:16:29: Und ich sag aber Mikros so dass die anderen denken, ich hätte es nur über die Intercom gesagt Aber sie konnten es gerade eben schon noch hören, auch die anderen im Raum.
00:16:39: Und dann gehe ich und trete explizit ganz ruhig daneben und plötzlich wird der ganze Raum ruhig so.
00:16:45: Dann ist irgendwie klar wir reden jetzt so leise dass die anderen das nicht hören, die anderen respektieren, dass wir hier ein Geheimnis besprechen.
00:16:52: Das macht den ganzen Raum sehr, sehr pur und nackt und verwundbar weil alle wissen die stehen da oben ja gleich.
00:17:00: Dadurch werden die aber auch sehr vorsichtig auch im oder respektvollen Umgang miteinander.
00:17:06: Und dann fangen wir an zu arbeiten.
00:17:09: und es gibt auch so, dass das war ein Jahr davor... Da warst du bestimmt mit dem Raum!
00:17:17: Da bin ich einmal hinter einem Vorstand fast irgendwann... Der musste sich bewegen und dann bin ich fast hinterher gesprungen irgendwann so.
00:17:24: Und da hatte ich aber auch vorher zugesehen, da waren viele wirklich draußen.
00:17:27: also das kann man halt... Also es ist eher... Man muss die ganze Zeit mitdenken inwieweit gefährdet man die Positionen, die die Person hat.
00:17:36: weil es geht eben nicht nur um dieses eine Event sondern es geht ja um die Wirkung an sich im Unternehmen.
00:17:41: Auch da wieder geht's um das Ganzheitliche für mich.
00:17:44: Das heißt du erschaffst in dem Moment Person auf der Bühne, ein sicheres Surrounding durch zum Beispiel Mikro aus damit klar ist das was gesprochen wird bleibt zwischen euch beiden.
00:17:55: Er kann sich sicher fühlen dass es eine Beratung, es wird eine Verbesserung ohne ihn an seinem Standing zu kratzen.
00:18:02: Genau!
00:18:03: Also es geht also... Das ist der eine Moment wo ich das Wort sogar Coaching benutzen würde.
00:18:07: Weil da bist du wirklich so nah dran weil oft sind ja Hürden, die du hast oder Hindernisse, die Du hast auf der Bühne sind ja tatsächlich oft auch eher psychologischer Natur.
00:18:18: Also das ist ganz klar weil Du bist ja einfach am Arbeiten und nutzt ja das wie Du bist.
00:18:23: so und das heißt man macht dann manchmal überhaupt mal Kraft auf Momente auf oder eben wie fühlst Du eigentlich?
00:18:30: Wie denkst Du?
00:18:30: Oder ich stelle halt zu fragen wer willst Du sein in dieser Rolle?
00:18:37: was für ein CEO willst Du Sein?
00:18:39: Willst du das sein oder willst du dass sein?
00:18:40: Ich mach dich zu egal wem, aber sag mir was du willst und das löst natürlich etwas aus.
00:18:44: Aber nicht nur... Konkret dann für die Bühnenzeit, sondern eben grundsätzlich?
00:18:48: Total.
00:18:49: Immer grundsätzlich.
00:18:50: Immer noch davor dahinter
00:18:52: und während
00:18:52: des?
00:18:52: Genau.
00:18:53: Absolut!
00:18:53: Also es ist für mich ein... deswegen ist es eher eine Form von Leadership Coaching und deswegen muss ich auch mehr verstehen als einfach nur die Wirkung da auf der Bühne.
00:19:02: also weil das ist das Fingerspiel so.
00:19:05: aber darüber hinaus geht's ja darum wie was nimmst du das jetzt mit?
00:19:11: Und das macht sie plötzlich stark.
00:19:12: Also dadurch kommen Sie in eine andere Kraft rein und ich finde, da macht es auch irgendwie Spaß damit zu arbeiten und damit zu spielen.
00:19:19: Und genauso auch eine Bühne zu bauen auf der man einfach diese Kraft überhaupt haben kann weil es gibt ja auch Bühnen.
00:19:23: die sind im Proportion so beschissen dass du einfach klein wirst!
00:19:26: So... und dann ist ganz blöd.
00:19:31: Ich erinnere mich an eine Szene.
00:19:33: Es steht eine gestandene Person auf der Bühnung also CEO großer Mann, dem ich gerne zuhör.
00:19:41: Der faszinierend sprechen kann und erwendet sich mit einem Anliegen an dich und wird dadurch kein Zentimeter kleiner.
00:19:52: also nicht so wo Gott der Mann weiß jetzt nicht mehr weiter, fragt seine Beraterin sondern dass diese Beziehung die da entsteht ist... Also die Vertrauen dir total.
00:20:00: das ist bemerkenswert.
00:20:02: Und in dem Zusammenhang, ich erinnere mich an Venedig Ich erinnere mich an, war es Projektion?
00:20:11: War es LED?
00:20:13: Sternbild.
00:20:14: Ich sag mal Firmament... Da leuchten die Sterne und einer ganz besonders hell!
00:20:20: Und da hörte ich zum ersten Mal den Begriff Nordstern.
00:20:22: Das hab' ich mir irgendwie gemerkt aber habe nichts dabei gedacht.
00:20:29: Das war aber wohl ein Fehler.
00:20:30: Ich
00:20:32: geh noch einen Schritt zurück in deiner Beziehung mit den Menschen, in den Unternehmen Hast du da irgendwann einen Bedarf erkannt oder sind die auf dich zugekommen?
00:20:44: Also ich spiele natürlich Auftransformationsarbeit an und so.
00:20:47: Wie kam es dazu?
00:20:49: Na ja, wir haben das von Anfang an sowieso schon immer gemacht.
00:20:55: Ich bin halt hauptsächlich und laut nach vorne gegangen mit den Inszenierung Aber tatsächlich ging es immer darum, wie geht der Weg darüber hinaus?
00:21:05: Was machen wir weiter?
00:21:06: Wie passieren Workshops parallel?
00:21:07: Wie passieren Leadership-Formate und so was.
00:21:10: Das gab es schon immer!
00:21:11: Und dann passierte aber durch Corona noch mal eine Budgetverschiebung erstmal, dass du eben nicht mehr in diesen Einzeltöpfen unterwegs warst von Event und dann irgendwie Kommunikation – das waren halt unterschiedliche Agenturen vorher Und dann tauchte halt eben, und dann war Corona.
00:21:27: Und plötzlich war klar Scheiß!
00:21:29: Wir wissen gar nicht mehr wie wir kommunizieren müssen... ...und da wurden die Digital-Events plötzlich zu sich verlängern den Workshops immer.
00:21:37: Also plötzlich spielten und dann waren Plattformen irgendwie auch da ja mit drinne.
00:21:42: Da wurden plötzlich alles zusammengeschmissen und damit konnte man arbeiten Und dann haben wir da ganz viel, also insofern war der Weg eigentlich über IT.
00:21:50: Wir haben interaktive Plattformen gebaut wie natürlich viele aber wir haben ganz viel Gamification-Formate mit reingebaut.
00:21:57: und wie sammelt man Inhalte?
00:21:58: Wie bewertet man jetzt die Inhalter als Team?
00:22:01: Wie nimmt man sie weiter mit?
00:22:02: Wie tauchen die weiter auf?
00:22:04: Also wie gehe ich jetzt durch die Jahre?
00:22:06: Ja, also wie schaffe ich ein Herzstück von Knowledge, von Wissenstransfer all diese ganzen Dinge, die tauchten da alle schon auf Und parallel natürlich die abgefahrensten.
00:22:17: Digitale Inszenierung, die musste man ja auch mal kurz mal schnell auf die Schnelle lernen irgendwie so.
00:22:22: Ich hatte zwar vorher ganz viel schon mit Kamera und also eben Theater gearbeitet aber eben nicht so präzise, dass du auch mit Licht plötzlich um Kameras arbeiten musst.
00:22:29: das war ja nun mal ganz neu.
00:22:33: Dadurch, dass das dann da war, waren wir sehr intensiv in jedem Schritt der Transformation sowieso dran.
00:22:41: Also wie arbeite ich zusammen mit digitalen Teams?
00:22:44: Wie arbeite überhaupt im Team zusammen?
00:22:48: Wie tausche ich mich aus?
00:22:50: Wie lerne ich voneinander?
00:22:51: Wie breche ich sie los auf?
00:22:53: All diese Themen kamen plötzlich mit einer Riesenkraft nach vorne und darüber sind wir da quasi immer immer intensiver sozusagen reingerutscht.
00:23:03: und dann haben wir eben noch alles inszeniert, was digital zu inszenieren war.
00:23:06: Und ich meine ja wirklich inszenierend.
00:23:08: also es waren ja wirklich Shows die wir da gemacht haben Und dann war irgendwann klar oder dann kam jetzt ja hier, wo man merkte, oh Gott.
00:23:18: Nächstes Jahr Wirtschaftskrise noch irgendwie schwieriger und wo ich dann echt damit überlegen war was machen wir denn hier jetzt gerade?
00:23:24: Mein ehemalige Geschäftspartner Norwin wollte immer mehr in Richtung von VR gehen und da habe ich gedacht nee, VR nur im Pharma-Kontext als Produkt das ist nicht so meins oder das mag spannend sein aber ich wollte breiter bleiben.
00:23:37: und dann haben wir eben die On-Live Line aufgesplittet Und seitdem, das jetzt anderthalb Jahre her habe ich eben die neue Firma Onto Story.
00:23:47: Da geht es wirklich nur noch um Transformation und das Begleiten von diesen Transformationen, also Organisationsentwicklung aufbrechen von kompletten Strukturen, digitale Transformation mit diesen verrückten drei D-Charactern, die wir da irgendwie machen... Alles das, was irgendwie hilft Menschen zu bewegen und die Organisation zu belegen.
00:24:07: Und da drin passieren natürlich auch weiter Events aber die sind natürlich weniger.
00:24:12: ich werde im Moment nicht mehr angefragt für Inszenierung weil dass aus der Story gerade gar nicht rauskommt sondern eher natürlich für alles mögliche dann auch an Antagungen und an solchen Dingen die passieren.
00:24:23: Aber wir kommen immer von der Gesamtstrecke.
00:24:26: Also davon, wie bewegt man jetzt irgendwie diese Menschen in der Organisation?
00:24:30: In die Himmelsrichtung wo wir gerade hin müssen weil das ist grade echt disruptiv.
00:24:33: also diese Zeit ist ist krass was dann gerade passiert und wie sich alles verändert also ein kompletter Schiff im Wertesystem wahnsinnig!
00:24:42: Also genau genommen wenn du das erzählst und ich denke mal wir kommen gleich auf jeden Fall nochmal auf das Kernthema Transformation auch im Kontext vom Storytelling Und was gerade aktuell für diese ganzen fraugten Welt so los ist, welche Notwendigkeiten daraus entstehen meiner Ansicht nach.
00:24:59: Aber nochmal auf das, was du grade gesagt hast dann ist es ja genau genommen eine doppelte Beschäftigung mit Transformation.
00:25:07: einmal dich und deine Firma deiner Mitarbeiter Kollegen transformieren in den letzten Jahren um anderen Firmen zu helfen auch zu transformieren.
00:25:17: quasi Also ihr seid ein Transformationsprozess erstmal selber durchgegangen von Firma A zur Firma B, um dann für damit eine Unterstützung mitzugeben.
00:25:28: Richtig?
00:25:29: Ja und das ist irre!
00:25:31: Das fühlt sich an wie ein Labor.
00:25:32: also das ist wahnsinnig.
00:25:34: ich habe als wir da auseinander gegangen sind hab ich gesagt zu meinem Team Ich bin jetzt nicht mehr die Mami Ihr kommt jetzt auf Augenhöhe oder ich mach das Ding dicht, ich hab keinen Bock dazu.
00:25:47: Nur noch unsere Podcast-Mommy.
00:25:48: Wunderbar!
00:25:49: Die
00:25:51: bleibe ich.
00:25:52: Das ist okay.
00:25:55: Das war total irre.
00:25:57: Und das geht schrittweise immer weiter, wir hatten jetzt gerade Montag-Dienster-Strategie-Meeting und da sagte eine Kollegin, krass vor drei Monaten war es doch schon wieder anders!
00:26:05: Jetzt ist es schon wieder Anders.
00:26:10: Man benutzt das Wort Agil aber das Ding ist wirklich Agil.
00:26:12: also wie da Zusammenarbeit und Zusammenspiel passiert?
00:26:16: Wie sich die Teams permanent auch irgendwie umstrukturieren?
00:26:19: Wie ein Kern bleibt pro Projekt oder pro Kunde, oder pro Prozess oder so.
00:26:25: Da bleibt ein Kernteam weil du musst ja das ganze Wissen haben aber es kommen immer wieder Expertisen von außen also aus dem Rest Team dazu und da spielen wir die ganze Zeit ping-pong und lernen voneinander und spielen uns Bälle zu und reichern uns an.
00:26:39: Und das hat eine solche Leichtigkeit.
00:26:41: Das ist ne völlig völlig andere Struktur als was es früher war.
00:26:45: Wir waren ja nie hierarchisch dramatisch oder so und wir waren immer kreativ.
00:26:49: Aber diese Nummer hier gerade All das ist irre.
00:26:53: Ich habe in der fast zwei Wochen lang Vorbereitung auf diese Folge heute natürlich deinen gesamten Linkenbeiträge durchgekämmt, alle gelesen...
00:27:05: ich hab die immer ausgedruckt.
00:27:07: Ausgedruck?
00:27:07: Genau!
00:27:08: Nein okay, Spaß beiseite aber ich habe wirklich mal ein bisschen geguckt.
00:27:12: man kriegt ihr auch immer und diese die meistens auch.
00:27:16: Das passt aber eigentlich ganz gut dazu.
00:27:18: Das habe ich mir nämlich aufgeschrieben auf meine Hand geschrieben.
00:27:22: Du hast geschrieben, denn Transformation bedeutet dass Menschen ihr Verhalten, ihr Denken und ihre Zusammenarbeit verändern müssen.
00:27:29: Ob das von dir war oder irgendwo zitiert weiß ich nicht wahrscheinlich von dir aber das trifft ja genau das gerade.
00:27:35: Ich finde es so spannend!
00:27:37: Das ist mir gerade eben als ich das sagte auch bewusst geworden.
00:27:40: die interne Transformation bei euch, wo du sagst das Team mitnehmen.
00:27:43: Die Hierarchien anders dieses total Agile oder Wahnsinnige und Schnelle und wie die Kollegin sagte vor drei Wochen war doch alles noch ganz anders jetzt schon wieder anders ist ja genau das was ihr dann eben also dieses Doppelte im eigenen Unternehmen für ein anderes Unternehmen.
00:28:01: aber das ist ja glaube ich genau der Kern der Sache alles verändern im Denken anders und auch in der Zusammenarbeit alles mal auf links drehen quasi
00:28:10: Ja, und eben nicht jetzt einmal auf links drehen.
00:28:13: Sondern in einen Zustand kommen der quasi resilient ist.
00:28:18: Also Resilient nicht als Staat, sondern Resilent... Ich habe eine neue Definition von Resiliente für mich begriffen und war so glücklich!
00:28:27: Und zwar Resilientes als den Kern von dem was du weißt und kannst und bist genau zu verstehen und ihn nutzbar zu machen Also anwendbar zu machen, weil dann fängst du an, fluide zu sein.
00:28:41: Dann fängest du an dich bewegen zu können und damit arbeiten zu können, weil du hast trotzdem die Kraft von deinem Kern.
00:28:48: so kann man dann ganz viel über Identität usw.
00:28:50: sprechen und so aber das Ding nutzbar zu Machen Das ist das was dich dynamisch macht Weil dann kommst du in die Kraft Und dass mag ich sehr und das ist das Was bei uns gerade total passiert.
00:28:59: also wir haben angefangen mit dieser Methodik Die ich bestimmt gleich noch einmal erzähle
00:29:04: Und
00:29:06: die haben wir angefangen zu entwickeln vor genau zwei Jahren.
00:29:09: Da haben wir ein Theaterstück gemacht, da habe ich alle Zwungen auf die Bühne und müssten alles spielen.
00:29:15: Wir haben sozusagen ergründet was ist denn kollaboratives Storytelling?
00:29:19: Da haben so angefangen damit und haben das Publikum in einen Austausch gebracht und gesagt lass uns mal einmal überlegen wie kann man auch eine gesellschaftliche Entwicklung machen Wie können wir tatsächlich Menschen bewegen?
00:29:30: Und daraus haben wir dann zum Jahreswechsel eine Methodik entwickelt, die beschreibt... Ich erzähl's jetzt.
00:29:40: Die beschreibt sozusagen man braucht immer um sich irgendwo hinzubewegen, braucht mal einen Nordstern.
00:29:45: Also man muss irgendwie wissen da will ich hier.
00:29:46: So ja, siehst du?
00:29:48: Da ist er!
00:29:49: Also man muss irgendwie wissen, da will ich hin.
00:29:51: Das muss man einmal definieren was ist das?
00:29:53: Was steckt da eben an Identität?
00:29:55: Was ist der Kern?
00:29:56: Wo wollen wir da auch hin?
00:29:59: Und dann erzählen wir den und das ist das strategische Storytelling.
00:30:02: Das mache ich von Bühnen oder Plakaten oder Posts, also überall da wo ich das senden kann, wo ich es übermitteln kann.
00:30:09: Und das landet bei den Menschen die ich gerne bewegen möchte – meine Mitarbeiter oder Kunden oder wen auch immer!
00:30:16: Und die hören das und denken großartig.
00:30:18: Das Glitzer ist toll, klingt gut finde ich super!
00:30:21: Hoch was war denn jetzt hier los?
00:30:22: Oh mein Kind ist irgendwie da und oh nein, oh nein schon wieder ein Krieg.
00:30:25: Oh Gott und Trump habt ihr Trump gehört ja?
00:30:27: Ich habe so wieder alles halb vergessen.
00:30:29: Also müssen wir anfangen Formate zu entwickeln, aktivierende Formate intern Trigger haben, die mich immer wieder anstuppsen und sagen ja Trump alles gut aber da weißt du noch Nord Stern und los.
00:30:42: Also Formate und Trigger die anfangen mich zu pushen und dann wirst Du gepusht und ich werd gepuscht und Du wärst gepuszt und dann sehe ich das.
00:30:50: und dann verweben wir diese Strenge miteinander Und damit bewegen uns.
00:30:54: und dass ist das kollaborative Storytelling und das is' das was es ausmacht wie man sich bewegen kann.
00:31:00: Ich hab so viele Fragen Petra.
00:31:05: Es fiel das Wort Wissen, es fiel dass Wort Expertise von allen möglichen Seiten und du hast eben gesagt Labor.
00:31:12: Wir sind hier wie in einem Labor.
00:31:13: also mich interessiert Wie was auch gerade gesagt.
00:31:17: ich habe eine neue Definition von Relevanz.
00:31:21: dazu bitte gelangt.
00:31:24: Forsch würdest du sagen dass ihr forscht?
00:31:26: wie versammelt ihr dieses wissen, wie dokumentiert ihr das?
00:31:28: Wie macht ihr das nutzbar für uns?
00:31:29: also?
00:31:30: und zweite frage ich stelle direkt weil du kannst bestimmt alles in einem.
00:31:35: Und
00:31:36: der Nordstern.
00:31:36: Ich begreife den also in dem Zusammenhang wie sie denn bei dir kennengelernt haben als das ist nichts universelles das ihr.
00:31:44: Sucht danach gemeinsam mit den Unternehmen oder wir auch immer gearteten.
00:31:50: ja das finde ich faszinierend und Du schreibst in deinem Buch Storytelling oder die Geschichten vom Nordsterren.
00:32:00: Das ist alles gut und schön, das ist sehr baulich wenn wir uns das erzählen oder wenn ich das erzählt bekomme.
00:32:06: aber Es soll nicht nur bloß wärmen es sollen nicht nur groß erbaulich sein so dass muss wirken und das hast du ja gerade selber gesagt Wie kriegst du die Leute dazu?
00:32:15: Also das kann man sich an einem Satz sagen wie kriegt man die leute dazu dass das eine Wirkung entfaltet?
00:32:20: also dass die
00:32:22: Ja,
00:32:22: ist ja nicht glauben.
00:32:23: Es ist auch ein Überzeugtein davon.
00:32:26: Total.
00:32:28: Also die... Ich versuche das mal einfach zu machen weil es ist ein ziemliches komplexes Konstrukt.
00:32:34: also wir kommen ja in Unternehmen aus einer sehr sehr häufig aus einer Top-Down Struktur so oder aus dem ganzen Taylorismus und so wo man irgendwie sagt so pass auf du bist jetzt eine Schraube am Fließband und du machst bitte so und wenn du das besonders gut machst dann macht der nächste auch so usw.
00:32:52: Wir sind aber jetzt in einer Zeit, wo wir halt anders... ...wir müssen schneller voneinander lernen.
00:32:57: Also wir können das was wir lernen müssen, können wir nicht mehr von oben durchdeklinieren.
00:33:02: Dafür ist es einfach zu schnell.
00:33:03: Das heißt, wir müssen uns die Bälle zuwerfen.
00:33:05: Wir müssen auch die Qualitäten voneinandern nutzen indem wie wir uns Bällezuwerfen und das heißt ich kann nicht mehr einfach nur deswegen allein schon das Wort Wissen speichern.
00:33:20: Man darf das nicht mehr so denken, wie auf einer Festplatte und der Kram liegt da.
00:33:24: Sondern die Frage ist ja, wie kann ich auf die Sachen zugreifen?
00:33:27: Also fange jetzt an wenn man einen Mitarbeiter zum Beispiel bewegen will oder so.
00:33:32: Wenn die allein schon anfangen mit einem kleinen Format wo man sagt irgendwie bitte lass uns doch mal überlegen was ihr für gute Ideen habt wie Ihr Kaffee kocht Ja, so.
00:33:43: Ganz banal jetzt.
00:33:46: Und am besten schreibt ihr das irgendwie auf den Post-It und hängt das hier hin und man läuft aber jeden Tag an genau dieser Post-it wann vorbei und sieht immer wieder so ist.
00:33:52: Und ich sehe ah guck mal der macht das, der macht dass, er macht
00:33:54: das!
00:33:55: Also man fängt an einen kleinen Austausch sozusagen zu machen und man fangt an voneinander zu lernen.
00:34:01: Während ich das mache... lerne ich, dass meine Kultur im Unternehmen ist zulässt das sich voneinander lernen.
00:34:09: Also man macht es jetzt ja nicht nur bei Kaffee sondern eigentlich eben bei AI, bei Produkt-, bei Prozessen, bei sonst was.
00:34:14: Ja also man sammelt sozusagen aus dem Unternehmen.
00:34:17: Das heißt du willst irgendwas verändern?
00:34:18: Hast du's die ganze Zeit nicht hingekriegt mit Top-Down Strukturen und du sagst jetzt mal ganz kurz alle so und so viele tausend Mitarbeiter guck doch mal bitte bei euch.
00:34:27: wir haben hier diese, diese Fragestellung haben wir jetzt gefunden.
00:34:30: werft doch den Kram mal hoch gemeinsam Lösungen dafür finden.
00:34:35: Und das ist eine völlig andere Kultur als die, die wir hatten und da sind wir jetzt nicht beim Thema Resilienz.
00:34:41: also wir haben so viele Themen von außen Wir haben so viel Transformation.
00:34:46: Also es verändern sich Lieferprozesse die ganze Zeit, Strukturen die ganze zeit, Verkäufe.
00:34:51: Menschen kommen und gehen dann kommen auch noch neue Generationen dazu.
00:34:55: denn also es verändert sich so... Dann kommt noch AI ja?
00:34:58: Es ist alles
00:34:59: so radikal und
00:35:02: das ist so radikal im Schiff dass man anders agieren muss und diese Form von anderem agieren, miteinander und voneinander lernen.
00:35:10: Das muss irgendwie angetriggert werden.
00:35:12: Und das braucht diese Leichtigkeit!
00:35:14: Jetzt sind wir acht Leute ja?
00:35:15: Da ist man schnell.
00:35:17: Also da kannst du auch sofort nachjustieren und wir arbeiten halt mit dem Thema Transformation die ganze... also sind wir sowieso in diesem Modus unterwegs und mögen diese Leuchtigkeit und das permanente Lernen und ausprobieren und neu.
00:35:29: Dadurch sind wir natürlich wie tatsächlich so ein Speedboat dass man beobachten kann mit dem man was ausprobieren kann.
00:35:37: Aber wenn man das jetzt übersetzt auf ein großes Unternehmen, dann muss man natürlich trotzdem Überverführung mitnehmen, ausprobierend gucken testen und so... Und dann fängt sich an so ein großes schwerfällig hierarchisch strukturiert kontrolliert gebautes Gefüge aufzubrechen und in eine leicht aber in eine sichere Leichtigkeit zu kommen Weil man darf ja eben nicht einfach alles zerstören, sondern wirklich so pö-a-pö dahin zu führen.
00:36:01: Also nicht den Halt
00:36:01: entfernen sozusagen?
00:36:02: Auf
00:36:03: gar keinen Fall.
00:36:04: Jan und ich haben den Tag miteinander verbracht – wir haben uns länger nicht gesehen – und ganz wie wir voneinander berichtet und erzählt und diskutiert auch über Themen wie sich unsere berufliche Perspektive verändert.
00:36:19: Ich habe in Holland studiert, also meiner ersten Ausbildung zum Instrumentarpädagogen.
00:36:25: Wir sprechen jetzt von den Mitte der neunziger Jahre Das zwanzigste Jahrhundert Und die Niederländer waren da schon irgendwie, zumindest in meiner Mahnehmung auf weiter als zumindest im Bereich Musikpädagogik.
00:36:40: und wir sind Musikschulen organisiert und so was.
00:36:43: wie bilden sich da Teams?
00:36:44: Die haben uns sehr früh gesagt Und wie gesagt Mitte Ende der neunziger Jahre macht euch mal gefasst auf Permanent Education.
00:36:54: Ja und umarmt das nicht wie eure Eltern so eine Sache gelernt, eine Sache studiert und dann... und ich dachte er ist so
00:37:03: okay.
00:37:04: was soll denn das heißen?
00:37:06: Nehm mich mein Mama ein Buch zur Hand.
00:37:08: So permanent.
00:37:09: Und jetzt stehen wir da.
00:37:10: aber
00:37:11: dieses sich gegenseitig fortbilden und ausbilden Das war damals schon Bahnte sich
00:37:18: schon an.
00:37:19: Ja, ich finde das halt so irre.
00:37:20: du guckst heute auf jüngere Leute.
00:37:24: Weißt du noch vor zehn Jahren waren noch junge jüngeren Leute die halt weniger Erfahrung hatten?
00:37:29: Heute sind jünger Leute die eine andere Erfahrung haben und ich finde dass ist radikal!
00:37:34: Das ist meine Güte.
00:37:38: Ich muss mal überkreuze meine Finger weil eigentlich noch was anderes hier raus wollte auf der Gespräch zwischen mir und mir.
00:37:45: Ich weiß noch, wie wir damals junge YouTuberInnen geschult haben in Filmschnitt und wie man das so alles macht.
00:37:52: Und damit die mal lernen, wie eine Bildsprache ist und wie mal richtig schneidet.
00:37:58: Die haben euch ausgelacht weil es einfach anders und für die Zeit besser gemacht
00:38:02: hat?
00:38:03: Ja also das war schon so... Das ist recht lange her aber das war spannend!
00:38:08: In dem Augenblick waren ich und meine Kollegin Dozent, dozent in Rollen, Referieren rollen so und jetzt zehn Jahre später nach einer Transformation sind die unsere Kunden.
00:38:26: Der Niljahre Schnitt, den wir früher verkauft haben an RTL, an den WDR
00:38:29: usw.,
00:38:30: der existiert nicht mehr.
00:38:31: und jetzt schneiden die Leute bei uns die YouTube Videos für die Kanäle von den Boys & Girls hier.
00:38:39: damit verdienen wir unser Geld ist doch total verrückt oder?
00:38:42: Ja, aber was ich sagen wollte, Jan und ich haben uns unterhalten.
00:38:44: Wir haben uns überlegt so okay, dann du bist ja noch lange nicht fünfzig ne?
00:38:47: Ich glaube noch vierundzwanzig Tage lang nicht, ne?
00:38:51: Ja, das ist ganz genau, es brennt in ihm!
00:38:56: Und ich bin ja schon lange Fünfzig.
00:38:58: Ich gehe jetzt schon auf die Sechzig-Zunehmung mathematisch.
00:39:01: Ich habe ja beschlossen, seit ein paar Jahren vierundvierzig zu bleiben.
00:39:03: Dann verrechte ich mich nicht!
00:39:05: Sehr gut und das ist auch glaube ich ein Begriff aus der ganz klassischen Hierarchie und wie sich Karrieren entwickeln.
00:39:14: Wie gehen wir damit um?
00:39:14: Dass wir immer Seniora werden in unserem Beruf also am liebsten würden wieder an festhalten dass was mir machen und da ist jetzt die Frage eigentlich fehlt uns ein bisschen so Nordstern.
00:39:27: Also, wo man sagen kann daran kann ich mich... Ich habe mir in letzter Zeit öfter gefragt
00:39:32: oder vielleicht einen neuer Nordstein weil wir haben uns ja wirklich heute oben erhalten ziemlich intensiv und dann ist mir eine Sache selber mal bewusst geworden.
00:39:42: Weil ihr habt mich mal so umgeblickt also geht jetzt ganz kurz mal vielleicht auch meine Lebensgeschichte
00:39:51: Entschuldige, bitte.
00:39:54: Na ja, aber genau genommen ist so starkartig bewusst geworden und das war eigentlich ein schönes Gefühl.
00:39:59: Wenn ich jetzt mal quick and dirty durchgehe, gelernter Lehrer dann eben Musik studiert also sehr viel musikalisches Zeug.
00:40:07: daraus entwickelte sich dann irgendwie auch Shows selber schreiben oder selbst umsetzen.
00:40:12: Irgendwann kann ich irgendwann mal erzählen.
00:40:14: Ein Kinder hat Theaterstück geschrieben und was ganz großartig... Großartig viel Spaß gemacht hat, ob es großartiger ist müssen andere beurteilen.
00:40:22: Dann die Künstler Agentur, dann die Show Producer Geschichte.
00:40:25: Konzept Unterstützung bei Agenturen Event Regisseur... ...dann die Transformation irgendwann Streaming.
00:40:32: Peter, du hast ja auch gerade gesagt dass das dann alles nochmal.
00:40:35: auch neu anders.
00:40:36: Hände ich ganz neu, weil Fernsehen gab es ja schon seit vielen fehlenden Jahrzehnten aber doch in unserer Branche neu.
00:40:41: und dann wurde mir schlagartig heute Mittag oder Nachmittag als wir darüber sprachen so hups da waren ja schon irgendwie viele Transformationen im Leben drin.
00:40:50: das fühlte sich irgendwie gut an.
00:40:52: also jetzt gehts definitiv auch irgendwie weiter.
00:40:55: mir fehlt gerade noch der Nordstern.
00:40:57: vielleicht brauche ich ihn nicht aber wahrscheinlich schon und ich bin freudig erregt und gespannt wo die Reise hingeht.
00:41:03: also irgendwie
00:41:05: Wir müssen jetzt gleich mal auf Petras Buch zu sprechen kommen.
00:41:07: Ich wollte sagen, ähnlich habe ich sie auch erlebt so wie du.
00:41:10: Wie
00:41:10: schneiden meine Lebensgeschichte
00:41:12: aus?
00:41:13: Nein nein das ist genau der.
00:41:14: ich finde dass es ein guter Ein guter Aufhänger weil die Das was ich für mich und meiner kleine Firma als Transformationsphase Bezeichne Ist ausgelöst durch eine wirtschaftliche Krise So Und das alles das davor.
00:41:31: Also ich will das jetzt nicht gering schätzig über meine eigene Laufbahn reden, aber.
00:41:35: Das war so ein bisschen go with the flow und da war es zum ersten Mal.
00:41:40: wir waren ja irgendwie verwöhnt Jan kann man das so sagen.
00:41:42: also weil er jetzt nicht aus der Not heraus also die du hast Musik gemacht so wie ich Musik gemacht habe das war schön das war erfolgreich und das war auch gut.
00:41:51: Und dann hat wir hatten die Chance alle unseren Talenten freien lauf zu lassen Und dadurch auch wirtschaftlich agieren zu können.
00:41:59: Ja, und ich glaube das hat so Peter ja auch gerade ihr beide auch schon gesagt dieses lebenslange Lernen Ich glaube es ist einfach auch der Punkt wenn man selber per se neugierig ist und bleibt.
00:42:10: Es glaube ich auch einfacher sich auf einen Transformationsprozess einzulassen und man nimmt die Erfahrung mit die man gerade hat lernt was Neues kennen oder ist wissbegierig weil unbedingt das Lernen erfahren oder durchdringen, was man da neu ist gerade erfährt.
00:42:26: Oder macht so und dann kommen zwei Sachen zusammen und etwas Neues entsteht usw.
00:42:31: Und ich glaube es nicht nur aus einer Krise heraus sondern eben auch ja dass man Bock hat weiterzukommen.
00:42:38: Ja also für mich kann ich nur sagen der Blick ans für Moment Der Suchende Blick nach dem Nordstein der kam erst mit der Krise.
00:42:46: Also vorher habe ich mich schon treiben lassen dürfen muss ich sehr individuell wahrscheinlich, aber wie bist du dazu gekommen das ganze in ein buch zu schreiben?
00:43:00: Das war die überleitung.
00:43:02: Ich musste auch gestehen jetzt passiert was ganz außergewöhnliches.
00:43:06: Du musst mal kurz an dem an.
00:43:07: Ich bin so froh,
00:43:09: dass es geht nicht mehr.
00:43:09: Ja,
00:43:10: das kommt von ihm.
00:43:10: Das
00:43:11: gibt's auch in anderen Podcasts-Formaten.
00:43:14: Macht die Thune dazu!
00:43:15: Nerv ist ja wirklich eine spannende Frage, die Tobi gerade angeschubst hat.
00:43:22: Gedanken sortieren?
00:43:24: Ist das der Grund also selber das Mal zu strukturieren oder zu sortieren?
00:43:29: weil ich glaube so wichtig kennengelernt habe ist er auch wahnsinnig viel in seinem Kopf bis schnell eben... Denken und handeln.
00:43:35: aber das ist ja auch noch mal eine andere Auseinandersetzung, dass man zur Papier zu bringen oder.
00:43:40: Ja also wir hatten dann halt diesen diese diese Methodik wo wir irgendwie klar endlich mal auseinander genommen haben was ist denn dieses strategische Storytelling?
00:43:50: also was ist das gerade aus erzählen?
00:43:52: Und was ist das eben, dass das aktivierende, das das Format entwickelnde?
00:43:56: Soll?
00:43:57: ich kann nicht so schlecht angucken.
00:43:58: Sonst muss ich... So kann ich.
00:44:00: Das geht doch.
00:44:02: und also wie kann ich sozusagen die Leute mitnehmen und aktivieren?
00:44:06: und dass sich die beiden Dinge mal auseinandergenommen habe und eben zusätzlich geguckt hat Wie können wir das auch noch analysieren?
00:44:11: Also haben auch noch parallel eine semantische Analyse aufgebaut.
00:44:14: Also wie können wir Werte basiert ... analysieren anstatt dass ich jetzt sage, äh das hier sind meine KPIs und so will ich vor.
00:44:20: So, dass sich nicht einfach Messe sondern dass ich halt gucke wie können wir eigentlich die ganze Zeit einen Mehrwert erzeugen?
00:44:27: Das analysieren wir.
00:44:28: Ja es kann ich dir noch mal bei einem Glas Wein nochmal erzählen.
00:44:31: Und so und das hatten wir dann in dieser Methodik zusammengeschrieben... ...und ausgelöst waren das aber von eigentlich dem Buch von Martin Kornberger.
00:44:40: Der hat ein Buch geschrieben über über eine Kriegsanalyse sozusagen, also so ein Kriegstrategie der gesagt hat oh das war immer alles sauber durchdekliniert ja ganz hierarchisch ganz vernünftig.
00:44:59: und dann kam Napoleon.
00:45:00: Und alles war anders!
00:45:01: Alles war irgendwie wild und verrückt und Napoleon war erfindungsreich und irgendwie lief das anders.
00:45:07: und er hat das analysiert und hat gesagt ich merke man braucht einen Nordstern also dass was sozusagen unsere Division ist, wo wir hin wollen.
00:45:16: Was uns irgendwie anzieht und dann finden wir auch schon unseren Weg der gibt uns eine Orientierung.
00:45:23: Das habe ich mir genommen und hab gedacht ja aber das reicht nicht im Militär vielleicht und vielleicht auch noch bei Olympioniken also so dass wenn du die Geschichte erzählst dann passt es schon läuft schon in Richtung andere Menschen tun das aber nicht Weil eben Trump und Kriege, Kinder und sonstige Dinge.
00:45:39: Also brauche ich muss sich dieses Motivierende und dieses Anstupsene entwickeln.
00:45:43: Und ich war einfach so glücklich dass ich diese Dinge endlich mal auseinandersortiert hatte... ...und bin.
00:45:48: dann hab dem Typ mich das angefangen zu lesen und hab dem sofort auf LinkedIn geschrieben.
00:45:52: Und der hat auch sofort geantwortet, dann hat er mir erst mal gesagt, liest man das Buch zu Ende?
00:45:56: Dann melde ich noch mal ... So, da habe ich mich zwei Tage später wieder gemeldet und gesagt, sorry aber wir müssen uns treffen!
00:46:02: Das ist ja unglaublich jetzt begreifig.
00:46:04: endlich warum Dramaturgie, warum dieses Geschichten erzählen... Der Kern ist von all diesem Kram, weil ich die ... Ich stand die ganze Zeit vor diesen CEOs und hab den sonst was um die Ohren gehauen und dachte mir, ich hoffe es fällt niemandem auf.
00:46:17: Also ich
00:46:17: meine, was ist
00:46:18: denn?
00:46:18: Und dann habe ich das Buch gelesen und gedacht, ja es macht ja total Sinn.
00:46:21: Ja natürlich muss sich das machen!
00:46:23: Ich kann den ja die Geschichten...ich kann das ja aktivieren.
00:46:27: Dann hatte ich das auseinanderdividiert zu dieser Methodik und der ist Strategieproff in Wien.
00:46:33: Und dann hat er sich das angeguckt und gesagt, dass er brillant, das macht daraus bitte ein Buch weil dann kann ich das als angewandtes handfestes Ding doch meinen Studenten
00:46:44: geben.".
00:46:45: So und habe ich gesagt, das ist in Ordnung können wir machen.
00:46:46: Ich will da mal ein Doktor darauf haben.
00:46:48: also wie ich das schalte schon runter schreibe ne?
00:46:51: Und ich wusste aber ich fand es wirklich so dass ich finde es ist so handfest wo ich dachte ich muss es.
00:46:56: ich hab's auf allen bünen erzählt ich muss das jetzt mal irgendwo festschreiben.
00:46:59: Dann habe ich mich hingesetzt hat eine Doktorarbeit runter geschrieben.
00:47:03: Ist das eine Dissertation?
00:47:04: Das war mir gar nicht klar.
00:47:05: Ja, ja.
00:47:06: Das ist keine Disserteion und die Dissattation muss ich jetzt noch fertig... ...braucht jetzt noch eine Schleife.
00:47:12: Aber letztlich war der erste Wurf sozusagen die Dessertation haben wir und hat es mir mal gesagt, erzähl mal kurz den Prozess.
00:47:21: Wie ist das ein Buch?
00:47:22: Also ich hatte dann zum Glück einen Lektor an meiner Seite und habe dem so die Dissertation rübergeworden und gesagt soll ich nimm das Ding mal bitte, wirft das mal in die Luft mach sortier das mal so hin dass das irgendwie eine Art von lesbares Buch wird uns neutralisieren.
00:47:37: alles was da irgendwie was was da was da Kundenmäßig drin ist und das das hat der gemacht.
00:47:41: und dann war klar was haben wir am Baustein?
00:47:44: Und dann habe ich eben so diese ganzen Löcher gefüllt, und dann hatte ich aber... Ich komme halt bei Fachbüchern nie bis zum Ende.
00:47:51: Ich denke immer ab so ein Drittel hab es ja auch irgendwie gerafft.
00:47:55: Da habe ich gedacht wie kriege ich das hin?
00:47:56: Ein Buch zu schreiben, dass irgendwie Spaß macht!
00:48:00: Und da habe ich mir gedacht, ich mache einfach Interviews.
00:48:03: Also die transkribiere ich, die mache ich nicht so brav sondern Gespräche in der Bar Ja, also so.
00:48:09: Und das heißt ich habe mit sehr unterschiedlichen Leuten Gespräche in unterschiedlichem Basis und so weiter geführt... ...und hab die einfach transkribiert bis zu dem Punkt dass sich erst die Regieanweisungen noch drin hatte.
00:48:19: Ah, Kellnerin kommt an Tisch, will sie rein?
00:48:22: Das war alles mir.
00:48:23: Das wurde dann irgendwann anständigerweise wieder raus gestrichen.
00:48:27: Aber Teile sind davon auch da.
00:48:29: es ist noch wirklich sehr lustig.
00:48:31: Bis zu den Punkt dass dann irgendwann die... Darf ich die Geschichte noch klar sein?
00:48:35: Bitte bitte!
00:48:37: Ich hatte das natürlich nur so halbgesch... Also ich habe das ganze Buch so geschrieben und dann hatte ich aber keine Zeit mehr es wirklich sauber zu lesen.
00:48:44: Und dann, weil ich musste, also Detleine muss... Na ja Juni!
00:48:47: Da hatte ich gekonnt Chris den Scheißes, Chris ist ja noch mal irgendwann zurück.
00:48:50: Also kriegte ich das Buch zurück zum Autorenkorrekturlesen.
00:48:55: Es war das erste Mal dass ich mich also sauber durch dieses Buch las.
00:49:00: Dann stand gab's eine Stelle.
00:49:02: Es gibt im Theater die vierte Wand.
00:49:04: Ich weiß nicht ob er das wässt.
00:49:04: Man spielt auf der Bühne tut so, als gäbe ist eine vierte Wand.
00:49:08: Also man sieht das Publikum nicht und behauptet es ist nicht
00:49:10: da.".
00:49:11: Und das habe ich so als Metapher genommen für die Führungsetage.
00:49:13: Hab gesagt Leute ihr müsst die vierte wand durchbrechen also ihr müsst zu euren Leuten sprechen.
00:49:17: Ihr müsst da rankommen.
00:49:18: Ihr muss das aufmachen.
00:49:18: Das hat einen wahnsinnigen Effekt.
00:49:20: Es hat im Theater schon einen Wahnsinnigen-Effekt wenn jemand rausguckt und das hat auch ein totalen Effekt wenn ihr nahbar plötzlich werdet.
00:49:27: Daraufhin schrieb der Lektor Als Anmerkung, Entschuldigung aber wenn Sie jetzt nicht Frank Underwood erwähnen dann wird hier überhaupt niemand heutzutage verstehen wovon um alles in der Welt sie sprechen.
00:49:40: Daraufhin habe ich einen Fußnote eingefügt und sagte, ähm... Ich habe gerade folgende Anmerkung von meinem Lektor erhalten!
00:49:47: Und bedanke mich sehr denn auch ich mag House of Cards wahnsinnig.
00:49:51: und da passiert nämlich Folgendes und das stimmt natürlich absolut.
00:49:54: Darofhin kriegte ich ein Brief von der Betreuerin von meinem So-Unterstand.
00:50:01: Ja, also und hier noch eine Anmerkung von dem Lector.
00:50:04: Ja liebe Frau Lamas es ist ganz großartig.
00:50:06: auch ich hatte einen großen Spaß den Kommentar zu lesen die Fußnote zu lesern.
00:50:10: haben sie auch extra drin gelassen weil ja ich bin auch ein großer Fan von Haus auf Karts PS.
00:50:15: Ich Bin Übrigens Eine Frau!
00:50:19: Du bist doch bestimmt ein Mann!
00:50:25: Und so tauchten dann immer mehr auch Fußnoten auf, die einfach ein bisschen lustig sind.
00:50:29: So einfach dass das ganze Ding trotzdem Spaß macht und Leichtigkeit behält.
00:50:34: Ja wenn man zum Beispiel bei Apple Books eingibt Petra Lamas findet man es sofort.
00:50:40: Ich habe es digital du hast es im Print ist es ein schöner Band Es ist grün.
00:50:45: Habt ihr den Titel schon erwähnt?
00:50:48: Nein
00:50:49: Die Kraft von Storytelling in der Transformation So heißt das Werk.
00:50:56: Da siehst du mal, ja und dann ist da so buchbar rausgekommen!
00:50:59: Das klingt nach einer Reise aber nicht nach der schmerzhaften Reise
00:51:03: oder?
00:51:03: Nee, das war super.
00:51:05: Ich mein letzten Sommer habe ich mir quasi die Zeit genommen für die Doktorarbeit und dann das Ding tatsächlich danach umziehen.
00:51:12: Es war easy und natürlich wenn du das mit Gesprächen führst, also füllst dann Gespräche sind natürlich einfach.
00:51:20: Weil das schreibst du natürlich nicht alles, baust es nicht alles.
00:51:22: Sondern die sind ja wie so einzelne... Das ist jetzt hier wie hier zusammensitzen weißt du?
00:51:27: Und dann passte das aber thematisch.
00:51:29: natürlich habe ich genau geguckt dass das gut sich aufbaut und damit schaffst du auch eine Leichtigkeit.
00:51:35: und trotzdem ist es dann aber auch glaube ich auch ne Erholung weil du hast immer wieder die Reflexion und was du in der Sprache wenn du dich unterhältst bist du ja Anders, da funktionierst du ja wie dein Gehirn.
00:51:48: Und du baust sozusagen wie so ein Kontext während wenn du in einem Fachbuch unterwegs bist, bist du ja irgendwie linear führend und das mag ich an diesem Bruch die ganze Zeit.
00:51:57: Dass du immer so, du lernst sozusagen linear und dann macht es aber kurz das Leben packt das in irgendeinen Kontext und dann lernest du wieder so.
00:52:05: Aber dadurch war der Prozess total schön und leicht und einfach.
00:52:10: Also nein ist nicht so schwer!
00:52:12: Das heißt, wenn ich das mal runterbreche für mein kleines Gehirn.
00:52:17: Ja?
00:52:18: Das heißt du sagst wir brauchen den man braucht in einem Transformationsprozess den Nordstein also als Orientierung.
00:52:25: die Richtung verändert sich aber dass man zum Nord Stern liefert und nicht von oben wie es gewohnt ist von oben nach unten Ansagen bekommt.
00:52:34: und alle haben diesen diese Richtung Orientierung im Blick und Arbeit mit jeweils individueller Expertise Die man austauscht, wo man in Hand geht.
00:52:44: Wo man sich gegenseitig abholt Informationen austausht und so weiter immer zum gleichen Ziel hin.
00:52:51: und das vor allem dann durch dieser älteste Art hast du an deinem Buch geschrieben, haben wir übrigens schon in der Folge auch mal in unserer ersten auch mal drüber gesprochen.
00:53:01: Ebenso dieser Lagerfeuer so wie es über Jahrhunderte, Jahrtausende vielleicht noch länger wissen wird weitergegeben wenn man am LagerFeuer sitzt und in Geschichten verpackt damit's verhaftet im Kopf und immer weitergeht.
00:53:16: das ist ein bisschen runter gebrochen.
00:53:18: genau hat mein kleines Gehirn das verstanden.
00:53:23: Ja, muss ich ihm auch dann denken.
00:53:24: Also als du gesagt hast... Als ich dich danach fragte, wie wird Wissen gespeichert?
00:53:28: Du sagst, weißt du was?
00:53:29: Platte so ein Quatsch!
00:53:31: Das muss in euch bleiben,
00:53:32: ne?
00:53:33: Ja beziehungsweise jetzt gerade ist es ein Riesenthema bei Unternehmen.
00:53:39: Jetzt zum Beispiel einen Kunde von uns.
00:53:41: Da gehen bis zu zwanzig, dreißig, fünfundzwanzig Prozent der Mitarbeiter in Rente und dann kommt eine neue Welle die das man sagt du kriegst Fachtkräftemangel, es werden Menschen schneller kommen und gehen Du wirst viel auch mit extern plötzlich arbeiten.
00:53:57: also wie gehst du mit Wissen was du im Unternehmen brauchst?
00:54:01: Wie ist denn da?
00:54:03: Also wenn wir nicht alle das in unseren Köpfen haben.
00:54:05: Und du musst ja auch viel schneller durch dieses agile Arbeiten und dieses Anpassen, musst du viel schneller mal vielleicht da drauf und da darauf und also Du musst tatsächlich schneller auf dass das Wissen an sich zugreifen können.
00:54:17: Das heißt, du hast erst mal den Punkt dass du es irgendwie sammeln musst.
00:54:21: So dafür brauchst du ein Spirit das überhaupt Bock hast es irgendwie abzugeben und so weiter.
00:54:25: Das heißt auch da brauchst Du wieder irgendwie Formate.
00:54:27: Das muss irgendwie Spaß machen ist irgendwie cool.
00:54:29: dann musst Du's aber so speichern und sortieren dass das funktioniert Und dann musst du es aber auch wieder rausholen.
00:54:35: Also du musst ja sozusagen jetzt stell dir doch mal vor irgendwie wir arbeiten hier alle an einzelne Projekten Da ist eine KI mitten drin Wir machen jeden morgen irgendwie fünf Minuten geben wir da unser Wissen rein.
00:54:43: Das sortiert das alles.
00:54:45: Dann quatsch ich kurz mit dieser der KI oder mit dem Charakter, oder was auch immer.
00:54:49: Und die sagt mir äh Quatsch mal mit Tobi!
00:54:50: Die macht etwas Ähnliches gerade wie du?
00:54:52: Der ist nur irgendwie drei Schritt weiter und da halte ich mal kurz mit dem dann kannst Du das also wie so ein Lenker.
00:54:57: also wissen zum Steuern zum Austauschen Das wird alles eins und da sind grade Unternehmen dran in diesem in diesem Kernkonstrukt und da wird's da wird es dann auch spannend.
00:55:09: Was mich interessieren würde.
00:55:12: Wir haben einen Eingangs über deine Theatervergangenheit.
00:55:15: oder ist es eigentlich auch noch Gegenwart, weil du profitierst ja tagtäglich davon auch.
00:55:19: Da stelle ich mir das wenn du so ein Konzept oder nicht mal das Konzept an sich sondern in der ganzjährigen Arbeit In der Begleitung des Transformationsprozesses stelle ich mir das vor, dass so die Arbeitspapiere wie ein Drehbuch sind.
00:55:39: oder ist es dann zu einfach gedacht?
00:55:40: Also...
00:55:43: Es ist zu gebaut gedacht.
00:55:45: Also das ist wirklich alles iterativ, weil du musst ja immer gucken was kommt zurück und dann passt es wieder drauf an.
00:55:52: Wenn man das jetzt als Inszenierung versteht, dann ist das wie Improf.
00:55:56: Das heißt du weißt wo du hin bist.
00:55:57: deswegen brauchst du auch diesen Nordstern.
00:55:59: Okay
00:55:59: damit dir die Richtung nicht verlierst?
00:56:01: Ja genau.
00:56:02: Und dann aber Agil oder Fresh Blyden.
00:56:03: Genau so ist das.
00:56:07: Also deswegen, nee du hast kein Ja.
00:56:09: Du kannst schon Redaktionspläne machen?
00:56:11: Du kannst auch grundsätzlich sagen in was für Etappen werde ich mich vermutlich bewegen?
00:56:15: so aber du musst es permanent in dieser Leichtigkeit.
00:56:18: Du musst es überprüfen und muss das anpassen.
00:56:20: Du muss das aufnehmen, was gerade da ist.
00:56:22: Es sind permanente Redaktionen quasi die ganze Zeit, was du dazu erzählst.
00:56:26: Gut, also wie ich Theater oder Inszenierung auch kennengelernt habe, ist ja auch in dem Prozess, auch man schreibt sich einen Leitfaden und hat aber dann gerade in den Proben oder gerade bei längerfristigen Theaterproben ja entwicklt sich ja auch im Film.
00:56:42: Es ist
00:56:43: wie der Probenprozess absolut genau!
00:56:45: Und das ist etwas was ich total viel mitnehme.
00:56:48: also es die ganze Zeit wie live inszenieren Ja
00:56:52: sehr spannend.
00:56:53: Ich habe mich die Tage mit einer Kollegin unterhalten Die Schilderte mir Das war sich zum Glück schon Vor einiger Zeit erleben musste.
00:57:03: ich habe die leichtsinnige Frage gestellt wie geht's.
00:57:05: Ach du schreck, ja das war ganz beschissen lief es.
00:57:09: Ich wusste nicht ob wir weitermachen können mit unserer kleinen Agentur und und ich so oh wow.
00:57:15: und jetzt geht's wieder nicht so.
00:57:17: Ich weiß nicht mehr wie ich formuliert hab und hab gesagt was macht ihr denn jetzt anders?
00:57:21: Ja nix überm einfach gewartet ist wieder.
00:57:24: und dann dachte ich so Oh Backe!
00:57:28: Wir haben einfach gewartet, dass alles wieder so ist wie früher.
00:57:32: Das habe ich das Gefühl, das könnte nach hinten losgehen.
00:57:37: Mit welchen?
00:57:38: Also brauchst du natürlich einen schönen Krogi.
00:57:40: Ja komm, ich drehe mich nochmal kurz dazwischen.
00:57:44: Petra ist ja auch Geschäftsführerin, das heißt du bist nicht nur Retterin von Unternehmen sondern auch selber Unternehmerin.
00:57:52: Wie ist es da?
00:57:53: Also ich meine jetzt gibt er immer die super perfekt organisierten Aufnahmeleiterinnen bei denen alles stimmt und zu Hause ist alles so, ach du Schreck total durcheinander nix ist strukturiert.
00:58:03: wie ist es bei euch, wie ist's bei dir?
00:58:05: liebst du deinen Onto Story?
00:58:08: habt ihr manchmal Krach miteinander?
00:58:10: also ich meine Du und deine Firma
00:58:12: Nee, also aber durch diesen Schiff ist das ein sehr gemeinsames Zusammenspielender Laden.
00:58:21: Aber die halbe Frage, die du davor gesagt hast mit irgendwie... Also wie strukturiert man sowas eigentlich?
00:58:26: Wir haben nur Leute, die so wohl kreativ sind als auch organisiert.
00:58:32: Und dann natürlich mehr oder weniger.
00:58:34: Das ist ja klar.
00:58:36: aber dadurch dass wir immer wieder kommen mit rein ins Projekt gehen wieder raus.
00:58:41: Du brauchst diese Expertisen.
00:58:43: das heißt heute hatten wir den ganzen Termin nur über die Ordnerstruktur weil wir sagten Mist!
00:58:48: Die Projekte wandeln sich so sehr wir brauchen noch mal eine angepasste Orterstruktur Und dann bauen wir uns die.
00:58:55: Das heißt, wir sind sehr extrem strukturiert aber immer so dass man es halt ansonsten anpasst und mit dem Gedanken auch in drei Jahren bitte noch die Sachen wiederfinden muss.
00:59:05: Wir können nicht jeden Tag was Lustiges ausdenken sondern das muss vernünftig geführt sein und sauber ganzheitlich gedacht sein.
00:59:14: Also kein Chaos, sondern tatsächlich...
00:59:16: Nein, das wollte ich dir gar nicht bestellen!
00:59:18: Aber mich interessiert er so.
00:59:20: wie's denn?
00:59:22: Wie es denn ist, wenn man so an den Problemen anderer arbeitet.
00:59:27: Die begegnen dir ja auch und die begegten euch ja auch diese Herausforderung.
00:59:31: also der Zahnarzt hat ja auch irgendwann die Blomber raus.
00:59:35: Ja aber ich meine deswegen haben wir ja die online aufgesplittet.
00:59:39: also wir waren auch da und haben gesagt Das wird gerade so eng.
00:59:44: Die Wirtschaftskrise ist gerade so krass, wenn wir in zwei Himmelsrichtungen weiter zähren und dann versuchen irgendwie die ganze Zeit aus diesen zwei Richtungen eine Struktur hinzukriegen, dann explodiert das ganze Ding?
00:59:56: Das geht nicht!
00:59:57: Und dann haben wir es auseinandergenommen und haben eben einen Nordstern anstatt zwei, also auch da wieder ein totalen Fokus um Klarheit und das ganze Team eben viel mehr in diesen Resilienzzustand gebracht.
01:00:10: Also, dass alle Bock haben halt zu lernen.
01:00:13: Dass alle wissen.
01:00:13: was ist denn die Qualität?
01:00:15: Was ist deren Expertise?
01:00:17: Was is deren Kraft?
01:00:18: und wie kann man damit gemeinsam nutzbar machen?
01:00:21: von der Kraft, von der Identität?
01:00:23: Wie können wir denn das nutzbaar
01:00:24: machen?".
01:00:25: Und ich meine, ich war jetzt gerade... Meine Mutter war im Krankenhaus dann bin ich wieder und ich hatte so die Schnauze.
01:00:30: also diese Krankenhäuser sind ja ein Abenteuer für sich.
01:00:35: kam ich wieder in den Laden und habe gesagt, wenn das ja alles nicht funktioniert, dann sortieren wir Krankenhäuser.
01:00:42: Und alle so, okay klingt gut.
01:00:45: So habe ich gedacht, mit euch kann ich leben!
01:00:51: Das ist gut.
01:00:54: Deswegen ist die Frage für dich als Einzelnen, was der Nordstern ist?
01:01:00: Ich meine, kannst du die Frage viel einfacher erst mal denken.
01:01:02: Was ist denn das was du wirklich als Kern sozusagen kannst?
01:01:06: Weil ich wurde total oft gefragt ob Petra fehlt dir das Theater und nicht so.
01:01:10: Nee, ich mach genau das ja immer noch.
01:01:12: also ich habe immer noch genau.
01:01:14: für mich war es immer dass Geschichten erzählen um Menschen bewegen und irgendwie auf merkwürdige Arten und Weisen Impulse setzen und bewegen.
01:01:22: So und das mache ich exakt genau das gleiche Mal völlig viel kreativer ein bisschen weniger Aber so gemeinsam und so einen Kern haben wir halt auch in dem Laden.
01:01:34: Wo immer, wir haben den Extrem nachgeschärft.
01:01:36: Also ich meine jetzt hat mein Team die Website neu gemacht nach einem Jahr.
01:01:40: Ich hab gedacht das ist jetzt gerade eine Website im Jahr.
01:01:43: Aber sie haben sich so intensiv damit auseinander gesetzt und gesagt das stimmt so noch nicht Petra.
01:01:47: Wir müssen das weitermachen.
01:01:48: Auch das Design muss nochmal ein Schritt weiter.
01:01:50: Es muss alles so... Und dann haben die sich das genommen und haben das über ein paar Monate einfach extrem nach geschärft.
01:01:55: und jetzt stehen die da und dann merkst du einfach, da hast du ne Mannschaft, die kennen ihren Kern.
01:01:59: Und wir wissen wie das zusammenspielt und wie wir alle eins sind.
01:02:02: Und es hat auch viel weniger was mit Chefin sein zu tun.
01:02:05: Ich bringe halt auch eine Expertise mit rein, so und so bringen wir alle eine Expertize mit rein und schmeißen mal zusammen und damit bewegen wir uns.
01:02:13: Apropos Bewegungen... Also ich eben ja unterbrochen worden bin vom Tobi.
01:02:19: Was?
01:02:21: Nein!
01:02:22: Was mich interessieren würde also auch mit Sicherheit ohne Firmnahmen zu nennen weil das machen wir hier eigentlich auch nie.
01:02:33: Transformationsprozessen, also außerhalb deiner... Also nicht innerhalb deiner Firma, sondern außerhalb beschäftigst du dich oder ihr euch im Team gerade?
01:02:41: Wir haben einerseits halt ganz viel digitale Transformation.
01:02:46: Das liegt aber auch daran dass wir ja diese diesen verrückten Yuki-Charakter da irgendwie haben die ja Expertin ist für KI und Transformationen Und die in einem wenn ich jetzt keine Namen nenne dann nenne ich das jetzt auch nicht die in einem großen Pharmaunternehmen quasi angestellt ist und jetzt Experten für KI und Innovation.
01:03:06: Und die tritt eben auch auf als Kinotspeakerin und so weiter.
01:03:09: Und dadurch sind viele Unternehmen auf uns zugekommen, und dadurch begleiten wir bei diversen Unternehmen halt digitale Transformationsprozesse.
01:03:17: also wie was ist KI?
01:03:19: Wie lernst du?
01:03:20: Wie lernen wir voneinander?
01:03:21: Was ist Wissen?
01:03:22: Was is da austauscht unser...und dann aber eigentlich so kulturell die Organisation darauf vorzubereiten, eben voneinander zu lernen sich aus.
01:03:29: Das ist so ein Ding!
01:03:31: Dann haben Ein Einkunde von uns, den begleiten wir über alle strategischen Themen die sie quasi mitmachen.
01:03:40: Das heißt wir unterstützen sozusagen die strategische Themen darin sich weiter bewegen zu können.
01:03:47: so also das ist sehr allgemein.
01:03:49: und dann haben wir jetzt aber auch ein Kunden ist krass, die werden gerade verkauft.
01:03:57: Diese Verkaufsprozesse sind so abenteuerlich, weil du... Also vermutlich sind die immer so ganz normal.
01:04:02: Aber ich kann das nicht.
01:04:04: Ich
01:04:04: wurde auch noch nie verkauft.
01:04:05: Das heißt, du wirst rausgelöst und dann läuft der Verkoffsprozess und irgendwann bist Du halt verkauft!
01:04:12: Und wir sind aber in dieser Zwischenphase und da passiert halt ein Abbau.
01:04:17: also so wie mir im Moment viel in vielen Unternehmen diese Abbauten passieren und gleichzeitig aber eben die Vision und die Idee von dem Möglichkeit, eine Neugestaltung zu machen.
01:04:29: Und das heißt wir erzählen ganz viel diese Geschichte wie kann denn dieser Organisation aussehen?
01:04:34: was für eine Möglichkeit haben wir jetzt?
01:04:35: Wie können wir uns dann jetzt bewegen kommen lasst uns das doch gemeinsam gestalten!
01:04:39: Da macht sich gerade da merkste gerade das schüttelt ein Unternehmen grade so dass ganz große Konstrukt gerade ab wird viel leichter und fängt an sich zu bewegen und Neugierde zu haben und loslaufen zu wollen bauen zu wollen.
01:04:54: Das begleiten wir auch, das macht total viel Spaß!
01:05:03: Die große Veränderung ist ja bei euch dann, dass es eine ganzjährige... im besten Fall ganzjährig Begleitung ist.
01:05:09: Wo die Events nur ein kleiner nicht unwichtiger Teil wahrscheinlich aber ein kleiner Teil wie so kleine Inseln wo man nochmal zusammenkommt Aber diese Story also den roten Faden trotzdem noch erlebbar macht den Nordstern immer wieder sichtbar macht nochmal daran zu erinnern um dann einen Weg zwischen den Inselnen Eventinseln quasi zu fahren.
01:05:29: So das ist so das
01:05:31: Ja.
01:05:32: oder Man redet nicht über Event, sondern man redet über Storytelling und plötzlich kannst du im Event erzählen.
01:05:39: Du kannst aber auch mit Figuren erzählen, du kannst einfach immer weitererzählen.
01:05:44: Und dann sind wir wieder bei diesem Identitätskern.
01:05:47: also so ist der Kern eigentlich gerade event?
01:05:50: Also wenn jetzt das Event Podcast oder ist der kern eigentlich geile Geschichten zu erzählen und Menschen mitzunehmen und dann kannst du alles erzählen.
01:05:59: Gut,
01:05:59: interessanterweise behaupten wir das ja alle.
01:06:01: Weil unsere Events die in roten Faden haben irgendwie ein Konzept eine Story und so weiter.
01:06:07: aber das heißt eine persönliche Empfehlung oder ich meine nicht nur Empfehlungen sondern das machst du ja tagtäglich ist eben diese Inseln von denen ich gerade gesprochen habe aufzubrechen und einfach nur als ganz Prozessstrang drüber nachzudenken.
01:06:22: Ja, ich glaube... Also ich meine, es gibt auch bestimmte Inszenierungen.
01:06:26: Die sind eine Inszenierung und dann ist das auch geil!
01:06:28: Ich meine, ich erinnere mich wahnsinnig gerne an unsere lustige Tanzinszenierung die wir da plötzlich irgendwie hatten.
01:06:34: Da muss man jetzt auch nicht unfassbar darüber hinaus denken.
01:06:40: Aber grundsätzlich sobald man das mit Tagung zu tun hat oder was?
01:06:43: Dann bin ich sowieso drin in einem... Gesamtkommunikationsprozess, weil das Unternehmen ist ja da.
01:06:49: Das ist davor da und das ist danach da.
01:06:51: Und die Aufgabe von dem Event ist ja sozusagen Impact und Katalysator und Treiber zu sein.
01:06:55: Das heißt wenn ich überhaupt nicht raffe wo dieses Unternehmen gerade steht dann bin ich eher am Thema vorbei.
01:07:02: Wo du grade sagtest Inszenierung nicht nur tanzen sondern erinnert ihr euch noch an unser gemeinsamen Einsatz in Hamburg?
01:07:13: Wo der Löschzug Hamburg zwei auf einmal vor der Tür
01:07:16: stand.
01:07:17: Das
01:07:17: war dann meine erste Produktion, wo es zwei Kräne gab zur Kamera.
01:07:20: Die
01:07:20: runterkingen die von dem Balkon herunter guckt.
01:07:24: Zwei Kamerakräne, zwei Steadycams da waren richtig was gebacken.
01:07:28: Ja das war aber auch weil wir so mit Kränen so wahnsinnig routiniert waren.
01:07:31: Weil wir hatten davor zwei Krän inszenierung komplettes Digitalevent und die flogen mit sechs Bühnen aus den rum und einen in der Mitte und alles drehte sich die ganze Zeit und dann aber gucken und sind dann in die Lichtschranke reingefrohen.
01:07:47: Und ich weiß noch, Entschuldigung, die Moderatoren, wir gehen natürlich alle raus so... Ich bin so auf den Securitytypen zu draußen in der Tür und sie steht hinter mir und sagt, oh Scheiße, hätte ich jetzt gern Kaffee!
01:08:00: Und ich bleib so stehen, mach mich ganz groß und sag ihr so macht doch Und sie so zack wieder rein, weil ja klar war es kein Feuer.
01:08:08: Es ist einfach nur eine Scheiße gerade passiert!
01:08:10: Also was ihr beide nicht mitbekommen habt... Jetzt kommt's.
01:08:13: Bei der ganzen Geschichte ist natürlich nicht alle erstmal rausgegangen sondern zwar in Hauptversammlung also auch mit juristischem Background und der Notarsasjahr einen Meter neben mir und die angehörige Sprochene Moderatoren hatte ihn hier und der Feuer lahm gegen los.
01:08:27: und das erste was ich eben sagte bitte kurz warten ... Die zehn Sekunden habe ich jetzt Zeit, selbst wenn es ein Alarm wäre und sofort rüber zum Notar.
01:08:38: Man hat das hier irgendwie gerade waren.
01:08:40: Also wir müssen das Ding hier räumen aber muss hier irgendwas Konkretes noch sagen damit dass hier alles rechtlich auch irgendwie klar ist.
01:08:45: dann hat er gesagt ne ne alles gut Sag mal den und den Satz, den habe ich aufs Ohr gegangen gegeben.
01:08:50: Die hat es gesagt und dann durfte die rausgehen.
01:08:53: Und ein Kammetränk?
01:08:55: Anstand um Präzision!
01:08:57: So viel zum Thema Storytelling.
01:08:59: Nix ohne meine Ansage.
01:09:01: Alles hört auf seinen Kommando.
01:09:03: Aber apropos wir haben ja auch immer kleine Anekdötchen, mir ist nämlich eine Sache heute noch eingefallen.
01:09:10: Bissermaßen anderes Transformationen.
01:09:14: Das wisst ihr glaube ich beide nicht... Ich mache seit Fünfzehn, vielleicht zwanzig Jahren bei so gut wie jeder Veranstaltung ein Foto von mir immer auf der Bühne.
01:09:24: Immer mit meiner orangschwarben Regie Kladde.
01:09:27: Mit
01:09:27: dem Gedanken meine körperliche Transformation ... über die Jahre in meiner Regie-Karriere wirklich als haptisches Daumenkino mal auszudrücken.
01:09:40: Und wie ist das?
01:09:41: Ach, hast du es noch nicht
01:09:42: gemacht?
01:09:43: Nein, ich
01:09:43: bin ja noch... Ich
01:09:44: fähr glücklicherweise noch gebucht und...
01:09:46: Ich dachte, du hättest ja schon mal gucken können oder so.
01:09:47: Nee,
01:09:47: ich
01:09:48: trau's sich nicht!
01:09:49: Genau.
01:09:49: Ahja.
01:09:49: So, das mache ich also meine körperliche Kommerz.
01:09:51: Aber
01:09:51: du könntest das doch in vierundzwanzig Tagen mal machen.
01:09:54: Ja, ich such die Bilder.
01:09:55: Es sind echt viele, ne?
01:09:57: Ich bin mir nicht geil... Achso, in dreiundzwanzig?
01:09:59: Nein!
01:09:59: In vierundzwanzig.
01:10:00: Der
01:10:00: top da nach.
01:10:01: Nein, nein, nein.
01:10:02: Ich habe zugehört mit der Erste.
01:10:04: Genau.
01:10:05: Also das fiel mir nämlich noch so im Thema
01:10:06: eigentlich.
01:10:07: Am Geburtstag.
01:10:07: Wo feiern wir denn eigentlich?
01:10:08: Ich hab nur gar keine Einladung bekommen.
01:10:09: Ja auch nicht.
01:10:11: Das werd' ich noch
01:10:12: bekannt.
01:10:12: Denkt mal drunter nach.
01:10:15: Nein.
01:10:16: Gut dann.
01:10:18: Es war total erfrischend mega spannend Und wirklich meine ich hab das Buch ja bekommen.
01:10:26: Ja, ich war ein bisschen...
01:10:28: Oh Mann!
01:10:29: Ich habe
01:10:31: heute schon zum zweiten Mal vergessen.
01:10:37: Es
01:10:37: gibt lustige Fußlohen.
01:10:40: Ich bin noch nicht komplett durch.
01:10:41: ... durchlesen und was du nicht nur heute, aber heute ganz besonders mal zu komprimiert war.
01:10:49: Ich meine wir haben in den letzten Monaten ja auch öfters darüber gesprochen wenn wir uns getroffen haben... Aber sehr anregend auch sich selber nochmal einfach Revue passieren lassen den vielleicht den eigenen Nordstern zu justieren oder vielleicht auch mal einen neuen auszumachen oder auch zu bemerken.
01:11:07: Und ich glaube es ist auch viel Bewusstsein.
01:11:08: Einfach drüber nachdenken und sich mal sortieren.
01:11:12: Und auf jeden Fall total anregend, und im besten Fall auch für alle Zuhörenden hier draußen die weltweit unseren kleinen lustigen Podcast hören.
01:11:22: Schön dass du da warst!
01:11:24: Danke.
01:11:24: Danke Mama, gut dass du daraus warst.
01:11:26: Ohne dich gäbe es uns nicht
01:11:28: diesen Podcast ja.
01:11:29: Für alle die ein bisschen weiterführende Informationen über Petra bekommen wollen gibt's eine kleine Verlinkung in unseren Show Notes natürlich.
01:11:38: Genau
01:11:39: Tobi, wie erfrischend oder Peter?
01:11:41: Vielen
01:11:41: Dank.
01:11:42: Danke euch auf
01:11:43: bald!
01:11:43: Bis bald.
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